Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Psychologen sinnvoll

Psychologinnen und Psychologen arbeiten täglich mit Patienten, die an psychischen Leiden erkrankt sind. Aus diesem Grund wissen Ärzte am besten um das Risiko einer Berufsunfähigkeit. Als Mediziner respektive Akademiker sind die Chancen auf eine günstige Berufsunfähigkeitsversicherung ohnehin sehr gut. Sinnvollerweise sollte eine private BU im Portfolio stehen, um die Risiken zu minimieren.

Psychische Leiden nehmen in unserer Gesellschaft spürbar zu und schließen bereits zu den Erkrankungen des Bewegungsapparates auf. Eine Absicherung in Form einer BU Versicherung ist daher fast immer sinnvoll.

Psychologinnen und Psychologen mit günstigen Beiträgen

Eine BU Versicherung ist für Psychologinnen und Psychologen sehr günstig. Das gilt prinzipiell für einen psychologischen Beruf in der Medizin. Bei 30 Jahre alter Versicherungsnehmer ohne Vorerkrankungen und psychologischer Behandlung kann bei folgenden Anbietern einen günstigen Schutz abschließen:

  • Die Bayerische Tarif: BU PROTECT Smart (17719) 19,03 €
  • InterRisk Tarif: ABV XL 19,53 €
  • Signal Iduna Tarif: BUV (Standard BU) 20,08 €
  • LV1871Tarif: SBU 20,64 €
  • Hannoversche Tarif: Risikoversicherung + BUZ (T1 N BR-Plus) 20,81 €

Alle Versicherungen bieten einen Vertrag mit einer individuell vereinbarten Rente. Über die Höhe der Absicherung entscheiden Sie beim Abschluss selbst. In unserem Rechenbeispiel liegt die Berufsunfähigkeitsrente bei 1.000 Euro im Monat.

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Versicherer prüfen Risiko anhand von Gesundheitsfragen

Noch bevor es zum Vertrag zwischen den Versicherungen und den Versicherten kommt, werden Fragen rund um die medizinische Beschaffenheit der Antragsteller gestellt. Die Chancen auf einen geringen Beitrag steigen mit guter gesundheitlicher Verfassung. Eine aktuelle Berufsunfähigkeit sollte zum Tag der Antragstellung jedoch nicht vorliegen. Die BU Versicherer prüfen den Antrag sehr genau, die Antworten sollten wahrheitsgemäß beantwortet werden, um nicht den Versicherungsverlust zu riskieren. Auch für Polizisten handelt es sich um einen sinnvollen Schutz.

Mitgliedschaft in einem Psychologenverband ist sinnvoll

Eine sinnvolle Ergänzung zum Beruf des Psychologen ist immer auch die Mitgliedschaft in einem Berufsverband, um Unterstützung erhalten zu dürfen. Einige von uns empfohlene Berufsverbände sind:

  • Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)
  • Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.
  • Deutsche Gesellschaft für Psychologie DGPS
  • (AGPF) Arbeitsgemeinschaft Psychotherapeutoscher Fachverbände
  • (BAG) Berufsverband der Approbierten Gruppenpsychotherapeuten e.V.
  • (BKJ) Berufsverband der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und Kinder- und Jgendlichenpsychotherapeuten e.V.
  • (BVKP) Bundesverband der Klinikpsychotherapeuten
  • (bvvp) Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten e.V.
  • (D3G) Deutsche Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie

Je nach Grundrichtung stehen passende Verbände zur Auswahl. Einige Spezialgebiete sind auch die verkehrspsychologische Fachrichtung, die kinderpsychotherapeutische Behandlung als auch die Prävention.

Berufsunfähigkeitsversicherung trotz psychologischer Behandlung

Immer wieder kommt auch die Frage auf, ob eine BU Versicherung trotz psychologischer Behandlung abgeschlossen werden kann. In den meisten Fällen lautet die Antwort eindeutig nein. Die Ablehnung ist die logische Folge. Eine Alternative bei einer psychologischen Behandlung bildet jedoch die private Unfallversicherung, die dann mit Leistungen aufwarten kann, wenn die Versicherten verunfallen. Gezahlt wird eine entsprechende Leistungsrente und die Versorgung im Zuge eines Unfalls. Erfahren Sie hier auch, weshalb eine BU eine sinnvolle Ergänzung bildet.

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